Interkulturelle Öffnung

Was bedeutet interkulturelle Öffnung?

Interkulturelle Öffnung – das heißt, dass sich Institutionen und Verwaltung auf die Anforderungen der Migrationsgesellschaft ausrichten. Grundlage ist die Wertschätzung von gesellschaftlicher Vielfalt als Ressource und Potenzial. Ziel des Öffnungsprozesses ist es, dass allen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft, kultureller Prägung, religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen gleichberechtigt gesellschaftlich teilhaben können. Auf kommunaler Ebene bedeutet es, dass die Perspektiven von Menschen mit und ohne Migrationsbiographie berücksichtigt und sichtbar werden. Ihre Stadt oder Kommune kann stark von der interkulturellen Öffnung profitieren. Wie genau erfahren Sie hier.

Warum eine interkulturelle Öffnung der kommunalen Entwicklungspolitik?

Migrantinnen und Migranten engagieren sich schon seit vielen Jahren als Privatpersonen oder in migrantischen Selbstorganisationen für entwicklungspolitische Fragestellungen. Sie leisten wertvolle Inlandsarbeit und arbeiten somit in Deutschland daran, dass globale Entwicklungen sensibel und differenziert wahrgenommen werden. Sie starten internationale Austauschprojekte oder initiieren Nord-Süd-Partnerschaften. Viel zu selten findet dieses Engagement in der breiten Öffentlichkeit Beachtung. Auch werden sie bislang nur wenig in die entwicklungspolitischen Aktivitäten auf kommunaler Ebene eingebunden. Dabei übernehmen Personen mit einer Migrationsgeschichte aufgrund ihres Hintergrundwissens, ihrer globalen Netzwerke und ihrer Erfahrung eine wichtige Rolle in der kommunalen Entwicklungspolitik.

Bereicherung durch migrantisches Engagement

Durch die Öffnung gewinnen Sie migrantische Akteurinnen und Akteure für das bürgerschaftliche Engagement im Bereich Nachhaltigkeit und Entwicklungspolitik. Das sorgt auch integrationspolitisch für eine positive Wirkung, da sich Migrantinnen und Migranten in den entwicklungspolitischen Szenen einer Stadt willkommen und wertgeschätzt fühlen. Gleichzeitig erweitert sich der Kreis der Aktiven in Ihrer Stadt und neue Verbindungen können entstehen. Die Beraterinnen und Berater von MiGlobe unterstützen Sie dabei unterschiedliche migrantische Akteurinnen und Akteure zu erreichen und dadurch neue Perspektiven und Impulse in ihrer entwicklungspolitische Arbeit zusammenzudenken.

Inhaltlich setzt die kommunale Entwicklungspolitik auf die 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDGs) der Agenda 2030. Denn diese erleichtern politische Zielsetzungen, die der Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung dienen sollen – auf sozialer, ökologischer und ökonomischer Ebene. Sie bilden den Rahmen und bieten viele Handlungsfelder für die interkulturelle Öffnung. Je mehr Menschen gemeinsam die Erreichung der SDGs verfolgen, desto umfassender kann Nachhaltigkeit in Ihrer Kommune verankert werden.

In einem ersten unverbindlichen Gespräch mit den MiGlobe Beraterinnen und Beratern können Sie gemeinsam Anknüpfungspunkte an Ihr bereits bestehendes Engagement formulieren.

Haben Sie Interesse? Kontaktieren Sie uns gerne hier.